Jesus sagte: Folge mir nach! (Joh 1, 43)

Was ist die religiöse Berufung für Fernando Rielo?


Zeichen einer Berufung

“Die Berufung hat ein Zeichen: einen inneren Herzschlag, eine Sehnsucht, die euch nicht aufhalten lässt, sie ist vox Dei, die Stimme Gottes, die Stimme der Vorherbestimmung, geheimnisvolle Stimme, wunderbar klar aus der Tiefe des Herzens.”
(Fernando Rielo, Madrid, 03.02.1979)

Gott (be-)ruft

“Die Tatsache, dass Gott, durch welche Wege auch immer, zum IHM geweihten Leben ruft, in dieser Institution oder in anderen Institutionen seiner Kirche, ist ein wunderbares Geschenk. Wissen Sie, was das bedeutet, dass Gott ein so bedeutsames Gefühl in der Seele einpflanzt, wenn auch nur durch einen leichten Sinneseindruck der Neigung zu Ihm, so klein es auch sein mag, um Ihm im Rahmen einer echten Weihe zu folgen? […] “(F. R., San Cristobal de La Laguna (Teneriffa), 13.09.1986

“Die religiöse Berufung ist wahre göttliche Berufung. Und mehr noch als Berufung; es ist göttliche Wahl. Jeder, der um diese Berufung bittet, – denn man muss sie auch erbitten – dem wird Gott es gewähren. Wir müssen jedoch auch wissen, wie wir sie erkennen, …. ” (F. R., New York, 03.04.1992)

“Es gibt einen Unterschied zwischen Berufung und Erwählung. Die Berufung ist auf die Erwählung hin geordnet. Ich rufe dich, um dich zu erwählen, so spricht er zu Samuel: “erwache” und Samuel antwortet: “Rede, Herr, dein Diener hört”. (. 1 Sam 3,9 f) Dies musste dreimal wiederholt werden, weil der Ärmste einschlief. Als er es geschafft hatte aufzustehen und zu sagen: “Rede, Herr, dein Diener hört”, gab Er ihm den Auftrag, sein Volk zu führen. Und Samuel ist einer jener Richter, der gemäß dem Willen des Herrn, das Volk Israel leitete. Da die Berufung mit der Mission einhergeht, lebt man die Mission, die die Berufung erfordert. ” (F. R., Madrid, 02.07.1988)

Grund für die Idente Berufung

“Versteht den letzte Grund für eure Berufung. Ich werde euch sagen: geht in alle Welt, um den Vater zu verkünden, euren Vater, und ihr werdet dieser Welt die edelsten Handlungen zeigen. Ihr seid nicht zu einer apostolischen Berufung geboren, um viele Dinge zu lehren, sondern unter dem Kanon des Wortes “Vater” […] zu leben. In ihm ist der Schlüssel zu allem Segen […]. In Ihm werdet ihr immer die Lösung für alle Probleme des Lebens finden, zu allen apostolischen Hoffnungen und Sehnsüchten”. (F. R., San Cristobal de La Laguna (Teneriffa), 06.01.1974)

Berufung und Mission

“Die Eindeutigkeit der Berufung erfordert zwei Elemente: dass es einen Apostel gibt, der beginnt zu fischen, und dass Christus dabei ist, wie am See von Tiberias, für diesen Fischfang. In der Tat, Christus sagte zu Petrus: “Ich mache dich zum Menschenfischer”. Aber sie werfen ihre Netze dort aus, wo es nichts gibt, und dann ist Er es, der uns, nachdem wir einen ganzen Tag gearbeitet haben, sagen muss, wie wir einen guten Fischfang machen. Das heißt, es gibt eine Anforderung, die wir erfüllen müssen, um Erfolg zu erzielen als Apostel: wir müssen moralisch klar und edel sein, um Ihn voll und aufrichtig zu akzeptieren. Dies bedeutet, ein Fischer zu sein, und das ist die christliche Berufung von uns allen. […] “(F. R. San Cristobal de La Laguna, Teneriffa, 27.04.1984)

“Das geweihte Leben bringt das Wort Berufung mit sich, Berufung zur Heiligkeit. Die Heiligkeit ist wiederum Mission, die erste von allem und diese Mission ist persönlich und kollektiv: “Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist” (Mt 5,48); das heißt, “sei heilig wie dein himmlischer Vater heilig ist”; das heißt, die Mission hier ist der Vater … “. (F. R., Madrid, 02.07.1988)

Die Treue zur Berufung

“Ich habe immer meinen Vater im Himmel gebeten, dass die Berufungen authentisch sein mögen, dessen glaubwürdiges Zeichen es sei, dass sie Christus lieben, diesen von mir vielgeliebten Bruder, dass sie der Kirche Ehre geben und sie erneuern in der Gegenwart und mehr noch in der Zukunft. Seien wir sehr aufmerksam, ein spirituelles Leben zu leben, das seine Ergänzung in einer spirituellen Sprache hat, und mögen unsere Gefühle so gut sein, sodass die Anderen sich wirklich glücklich preisen können uns kennengelernt zu haben. ” (F. R., San Cristobal de La Laguna, Teneriffa, 04.03.1984)